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Rollenspiel

Roborally Tournament: Deathmatch

Ziel des Spiels: Das Ziel in der Deathmatch-Variante besteht nicht darin, möglichst schnell die Checkpoints nacheinander zu erreichen, sondern darin, möglichst schnell die meisten Gegner umzunieten. Gewonnen hat, wer als erster eine bestimmte Anzahl von Frags (Abschüssen), empfohlen werden 3-5, vorweisen kann. Jeder Spieler hat unendlich viele Leben. Stattdessen kann man auch eine Zeit vereinbaren, die gespielt wird und der Gewinner ist dann, wer nach Ablauf der Zeit die meisten Frags für sich verbuchen konnte.

Abschalten: Man kann sich nicht abschalten, um Schaden zu reparieren! Wer möchte, kann es natürlich auch gern mit Abschalten spielen, aber das zieht die Spieldauer erheblich in die Länge, da man dann kaum noch Roboter erschießen kann.

Die Pläne: Man sollte nicht zu viele Pläne benutzen, schließlich soll keiner flüchten oder sich verstecken können. Eine einzige Karte ist eigentlich völlig ausreichend. Außerdem ist es empfehlenswert, eine Karte mit nicht so vielen Wänden zu benutzen, damit die Laser eine gute Reichweite erzielen können. Am besten eignet sich vielleicht Karte E (oder "Island" in der englischen Version).

Optionskarten: Da man nicht schnell von A nach B muss, sondern einfach nur austeilt, ist es natürlich sehr verlockend, seinen Roboter mit besseren Waffen und dergleichen aufzurüsten. Die folgenden Optionskarten sollten aber aus dem Spiel entfernt werden, da sie entweder nutzlos oder hinderlich sind: Der Stromkreisunterbrecher (circuit breaker), die Schutzschilde (power down shield) und der mechanische Arm (mechanical arm). Falls wirklich auf Karte E gespielt wird, ist es natürlich auch nicht so ganz ungefährlich, sich aufzurüsten...

Startpositionen: Es werden so viele Checkpoints auf dem Spielplan verteilt, wie Roboter am Spiel teilnehmen. Das sind die Startpositionen. Die Checkpoints der Crash & Burn-Erweiterung werden auf dem Plan verteilt und jeder Spieler zieht ein Grundspiel-Checkpoint-Märkchen als Startposition. Falls 7 oder 8 Spieler mitspielen, oder wenn man die Erweiterung nicht besitzt, kann auch einfach für jeden Roboter eine Startposition gewürfelt werden (nochmal würfeln, wenn schon ein anderer Roboter diese Startposition besitzt). Jedesmal, wenn ein Roboter getötet wurde, zieht er eine neue zufällige Startposition.

Frags: Die Frags werden mit den grünen Lebenspunkten gezählt. Für jeden Kill erhält man ein Lebenspunkt-Märkchen. Der Frag geht jeweils an den Roboter, der den tödlichen Schuss oder Schubs ausgeteilt hat. Ein Kill ist es natürlich dann, wenn ein Roboter einen anderen abschießt oder ihn vom Spielfeldrand schiebt. Aber auch wenn ein Roboter geschoben wird, und aufgrund dessen in eine Grube oder vom Spielfeldrand läuft (oder sich sonstwie umbringt), sollte das als ein Kill gezählt werden. Der Frag geht dann an den letzten Schieber, der ihn berührt hat. Schießen zwei Roboter gleichzeitig auf einen dritten und geht dieser davon kaputt, so hat der Spieler mit der schnelleren Programmierkarte den ersten Schuss abgefeuert (hatte der Roboter nur noch einen Schadenspunkt frei, so geht der Kill an den schnelleren, hatte er noch zwei Schadenspunkte frei, so geht der Kill an den langsameren Roboter).

Selbstmord: Wenn die Spieler ehrlich sind und einander vertrauen, so kann man einfach nur vereinbaren, dass man sich nicht selbst umbringen darf (damit die anderen keinen Abschuss kriegen). Programmierfehler sind natürlich nie ausgeschlossen, aber es sollten halt nicht zu viele werden...
Geht das nicht, weil einige Spieler unfair spielen wollen, so sollten die Regeln wie folgt verschärft werden: Dem Spieler wird für einen Selbstmord ein Frag wieder aberkannt. Negative Frags sind möglich, man zählt sie mit verkehrt herum gelegten Lebenspunkt-Märkchen. Die anderen Spieler sollten darauf achten, das die negativen Frags nicht durch "zufälliges" Umdrehen des Märkchens in positive Frags verwandelt werden (wenn alles nichts hilft, muss man halt eine zentrale Liste führen).